Sonntag, 15. Februar 2009

Aller Anfang...

Was passiert heute?

Diese Frage scheint uns zu beschäftigen. Täglich. Aber was soll passieren? Was kann passieren? Und - passieren? Wieso so passiv? Im englischen gibt es die Redewendung: „Making it happen!“ Übersetzt also so viel wie etwa: „Wir machen, dass es passiert!“

Was ist es, das uns Deutsche so passiv macht? Wir „machen es nicht Realität“, sondern wir lassen passieren! Klar, oft lesen oder hören wir im offiziellen Sprachgebrauch Begriffe wie: „Er ist ein Macher!“ oder Dieses oder Jenes wurde „umgesetzt“, was die deutsche Umschreibung für eben jenen Umstand sein soll! Aber für den Deutschen im Allgemeinen? Welcher Bäcker, Maurer, Industriearbeiter hat heute noch die Gelegenheit, etwas zu „machen“? Der Durchschnittsdeutsche, ich nenne ihn oder sie der Einfachheit halber einfach Herr oder Frau Müller, bekommt gar keine Gelegenheit etwas zu machen! Er/Sie muss funktionieren! Das ist alles, was von ihm (das „/ihr“ spare ich mir ab dieser Stelle) erwartet wird. Ja mehr noch: Sollte „der Deutsche“ mehr einbringen wollen, wird er mit Augen des Argwohns beobachtet und seine Loyalität in Frage gestellt, was in der deutschen Unternehmenskultur bereits die Vorstufe zur Kündigung sein kann!

Initiative! Freidenkertum! Demokratie! Gleichberechtigung! Lang´ ist es her, da wurden mir diese Ideale vermittelt! Nicht daheim von meinen Eltern, sondern in der Schule. Genauer gesagt, am Gymnasium „meines Vertrauens“! Ein humanistisches Institut in einer kleinen Großstadt in Deutschlands hohem Norden! Eine Bildungsstätte mit Tradition, deren Namen ich aus eventuellen Rechtsansprüchen nicht nennen möchte. Zumindest bis sich ein Rechtsvertreter bei mir meldet und die Nennung frei gibt! Meine Eltern fassten diese Haltung stets so zusammen: „Wer sich zu weit aus dem Schützengraben heraus wagt, wird erschossen!“ Ja, meine Eltern gehörten zur (hoffentlich) letzten Kriegsgeneration. Daher der martialische Vergleich. Meinem Vater, der wohl an der Front diente, war dies in Fleisch und Blut übergegangen. Er lebte sein gesamtes Leben nach dieser Prämisse. Vielleicht hat der Krieg für ihn nie geendet. Ich weiß es nicht.

Also zurück zum Freidenkertum! Was ist ein Freidenker? Jemand der seine Gedanken frei äußert! Unabhängig von allen gängigen Vorschriften, aller gesellschaftlichen Vorbehalte und Regeln. Ein Freigeist im klassischen Sinne schert sich nicht um die Meinung Anderer! Er verschafft seiner Meinung Gehör, indem er sich äußert. Nun, unsere Gesellschaft fördert dies nicht wirklich, da dieser Freidenker die Konsequenzen seines Handelns dann schnell zu tragen hat! Irgendjemand mit Einfluss wird sich schnell daran stören oder bedrängt fühlen und ihn dies spüren lassen. Merkwürdig, aber es gibt immer Jemanden, der genug Einfluss und Macht besitzt, um Anderen ihre berechtigte Meinung zu verbieten! Ist das eigentlich typisch Deutsch? Und falls ja, womit haben wir uns dieses Dilemma verdient? Sicher, ich bin ein politischer Mensch, aber ich will diesen Punkt nicht als Politikum erklärt wissen! Es muss irgendetwas in unserer deutschen Vergangenheit geben, dass diesen Umstand zu erklären vermag! Liebe Geschichtswissenschaftler, Politologen, Soziologen, Pädagogen, oder was ich wer sonst noch! Hier seid ihr gefragt! Zum Freidenkertum gehört auch das im Grundgesetz verankerte Recht auf freie Meinungsäußerung! Aha, also laut Grundgesetz gibt es sie tatsächlich – die frei denkenden Deutschen! Interessant, nicht wahr? Aber wo sind sie? Oh, und bitte verwechseln Sie nicht jeden Nörgler mit einem Freidenker! Das wäre ein Fehler! Und es würde dem idealistischen Ansatz eines Freidenkers nicht gerecht werden! Nörgler – ja die gibt es sogar zu viele! Meckern, motzen, anschwärtzen. Hmm, wo liegt eigentlich die Grenze zwischen diesen Dingen? An meiner Schule, dem oben bereits beschriebenen Bildungsinstitut, lehrte man mich zunächst immer die negative Seite einer Argumentation aufzugreifen, bevor man dann die selbst bevorzugte, Positive ausführt. Ich wende diese Technik nun auf Sie an: Nörgler sind im Grunde rein destruktiv. Sie wollen zerstören. Sie zeigen auf ihre Weise Missstände auf – sicher - aber ohne praktikablen Ansatz zur Verbesserung! Ein Freidenker hingegen, zeigt möglicherweise den selben Unmut, jedoch mit dem Unterschied, dass er (/sie) Ansätze zur Lösung einbringt! So merkwürdig diese auch sein mögen. So abwegig diese auch scheinen mögen! So unglaublich „anders“ sie auch sind, aber sie sind da! Ein Freidenker ist demnach ein Nörgler mit produktivem Ansatz! Gut, das ist nur meine Meinung, aber immerhin: Ich habe eine Meinung.

Kürzlich las ich, dass einer unserer Politiker mehr Initiative von den Bürgern fordere. Aha! Interessant! Bürger sollen initiativ sein. Da stellt sich mir die Frage: Warum eigentlich? Was will ein Politiker erreichen, der mehr Initiative beim Volk einfordert? Na ja, einfordern ist wahrscheinlich übertrieben, aber immerhin anmahnt! Schauen wir uns doch mal die Situation in Deutschland an. Was dürfen die Bürger dieses Landes eigentlich noch? Gibt es die Versammlungsfreiheit noch? Vielleicht bedingt! Nach vorheriger Anmeldung darf man sich treffen, sofern es das öffentliche Leben betrifft. Ach, waren sie schon einmal auf einer nicht angemeldeten Demonstration? Hatten Sie schon einmal das Bedürfnis, ihrem Landtagsabgeordneten ein Plakat ins Gesicht zu halten, auf dem etwas wie: „Schluss mit der Abwälzung von Bildungskosten auf die Eltern der Kinder!“ hätte stehen können? An dieser Stelle könnte nun jeder von Ihnen als wichtiger empfundene Kommentar gestanden haben! Da wir uns aber nicht kennen, nannte ich der Einfachheit halber das, was mich derzeit am meisten bewegt! Ich bitte mir diese Freiheit zu entschuldigen! Also hatten Sie schon einmal ein solches Bedürfnis? Und haben Sie es in die Tat umgesetzt? Sind sie zum Rathaus gegangen? Haben Sie ihrer Meinung freien Lauf gelassen? Ihren Abgeordneten womöglich versucht persönlich anzusprechen? Ein Vier-Augen-Gespräch soll ja so viel effektiver sein, als plakative Darstellungen! Aha! Also nicht! Und erlauben Sie mir die Frage: Warum nicht? Leben wir nicht in einer Demokratie? Achso, stimmt. Ich war ja bei der Versammlungsfreiheit, nicht beim Thema Demokratie.

Wie jener bekannte Politiker, der mehr Initiative von den Bürgern forderte, fordere ich nun hier an dieser Stelle: Zeigen Sie mehr Initiative! Sagen Sie Ihre Meinung! Zu den alltäglichen Themen, denen unsere Politiker gänzlich entrückt zu sein scheinen! Übrigens: Wollte dieser Politiker nicht wirklich Initiative sagen, aber ihm fiel einfach zu schwer zu sagen, was er wirklich meinte: „Verdienen Sie mehr Geld, damit der Staat mehr Steuern von Ihnen erhält!“ Das wäre freie Meinungsäußerung gewesen! Aber genau dies gestehen wir unseren Politikern ja auch nicht wirklich zu, oder? Na ja, wir wurden diesbezüglich ja auch nicht gerade mit offener, ehrlicher Politik verwöhnt! Meine Kenntnisse hierzu beziehe ich hauptsächlich auf die Ära Kohl, die sich in meinen Augen besonders hervortat! Als die große Zeit von Tatsachenverdrehern in der Geschichte der BRD. Ja, Tatsachenverdrehern! Oder Neudeutsch: Politikern!

Freie Meinungsäußerung bei Politikern – bitte denken Sie mal mit mir zusammen nach und wir stellen uns die Frage: Wann haben wir das letzte Mal offen und ehrlich eine Meinung eines Abgeordneten gehört, die nicht Sekunden nach der Parteischelte wieder revidiert wurde? Parteischelte! Ist das vielleicht „freie Meinungsäußerung“? Nun, ich denke nicht! Es sind die in den Parteien integrierten Nörgler, die sich zur Meinungspolizei aufspielen und ganz entsprechend ihrer Natur an allem und jedem Herumnörgeln, ohne bessere Lösungsansätze aufzeigen zu können. Es geht ihnen nur um Eines: Homogenität! Oder Altdeutsch: Einförmigkeit! Ja, klingt richtig schlecht auf Altdeutsch, oder? Deswegen wird dieses Wort auch nicht mehr benutzt! Selbst im Sprachgebrauch des Sports ist stets nur die Rede von einem „homogenen Team“, niemals von einem „einförmigen Team“! Gemeint ist aber genau das! Ebenso wie in jedem anderen Team! „Teamfähigkeit“, ein Wort das heute in fast jeder Stellenanzeige auftaucht. Aber was meinen die studierten Verfasser dieser Stellenanzeige damit? Einförmigkeit! Sich unterordnen! Eben das genaue Gegenteil, von Initiative! Man spricht von „Initiativ-Bewerbungen“, wenn ein Arbeitnehmer sich ungebeten an ein Unternehmen wendet, um seine Dienste anzubieten! Sicher, der Arbeitnehmer ergreift die Initiative und bewirbt sich, ohne auch nur die leiseste Ahnung zu haben, ob das angeschriebene Unternehmen ihn/sie auch braucht. Aber hey, Initiative ist gut! Zeigt sie doch unseren Willen als Bewerber! Aber wollen die Unternehmen das auch? Früher nannten wir dies schlicht: Blind-Bewerbung! Ja, denn ohne die leiseste Ahnung, ob überhaupt Bedarf beim erwünschten Arbeitgeber besteht, ist die Bewerbung ein Versuch ins Blaue hinein! Aber das darf man natürlich nicht sagen oder schreiben! Das ist politisch unkorrekt! Nun, hiermit erkläre ich für mich die schriftliche Anarchie!

Oh, da fällt mir doch noch eine Person ein, die sich kürzlich mit einer geradezu freidenkerischen, initiativen Meinungsäußerung politisch ins Abseits stellte. Ihre These (ja, eine Dame!): Ehen sollten alsbald mit einer gesetzlich vereinbarten „Halbwertzeit“ von nur sieben Jahren abgeschlossen werden! Mein ausdrücklicher Respekt vor diesem Mut! Neben dem sofort bei mir einsetzenden Schmunzeln, über derlei abwegige Gedanken in Hinsicht auf die Institution Ehe in Deutschland, gerieten mir meine Gesichtszüge nahezu völlig außer Kontrolle, zog ich in Betracht, dass ausgerechnet dies im Zuge eines Wahlkampfes um den Parteivorsitz der katholischsten Partei Deutschlands gesagt wurde! Und nun der Knaller: Die von mir persönlich dafür sehr verehrte Frau Pauli (diesmal fühle ich mich sicher), wollte mit dieser Aussage ihr Profil darstellen! Oder wie man so schön sagt:: Sich profilieren! Bevor ich einige Worte über die auch in dieser Partei natürlich vorhanden Nörgler (sprich Kritiker!) verliere, möchte ich diesen Gedanken, wie kürzlich in einem Brief an eine gute Freundin bereits geschehen, noch mal etwas ausführen: Man steht dann also vor dem wahrscheinlich katholischen Standesbeamten in Bayern und die neue Formulierung wäre dann: „Wollen Sie, …, die hier anwesende … zu ihrer rechtmäßigen Ehefrau nehmen, sie lieben und ehren, bis das die sieben Jahre um sind?“ Und er würde schmunzelnd antworten: „Ja, das bekomme ich wohl hin!“ Mal ehrlich, ist das nicht einen Schmunzler wert!? Aber was würde passieren, wenn diese vertragliche Neuregelung, nennen wir sie mal die Pauli-Ehe, andere Schwierigkeiten hervorrufen würde? Hätte man z.B. für die eventuelle Nichteinhaltung der vertraglichen Pflichten einen erweiterten Garantieanspruch? Und falls ja, wie sähe der dann aus? Minderung? Wandlung? Hmm, liebe Leser. Da öffnen sich ganz neue Perspektiven, oder? Das nenne ich Freidenkertum! Und initiativ noch dazu! Erfrischend, belebend oder einfach: Demokratisch! Aber ganz sicher alles andere, als die heutige Interpretation von Teamfähigkeit, oder wie sehen Sie das? Ach, und liebe Damen: Gleiches Recht für Alle natürlich, auch wenn meine Formulierung oben den männlichen Standpunkt zum Ausdruck gebracht haben mochte!

Die „Kritiker“ brauchten natürlich nicht lange, um aus ihren Startblöcken zu springen und diesen höchst demokratischen Gedankenansatz zu erschüttern: Im Falle der von der Partei wenig geliebten Frau Pauli bedeutete dies umgehend schmutzige Wäsche zu waschen! Sie sei selbst ja bereits mit zwei geschiedenen Ehen vorbelastet hieß es! Und persönliche Wünsche gehören nicht in die Politik, hieß es! Aber liebe Nörgler: Gerade dies fehlt uns heute doch! Persönliche Wünsche können zu Politik werden! Es waren doch die Wünsche von Politikern wie Adenauer und Erhard, die Deutschland in Aufbruchstimmung versetzten und die Zeit des Wiederaufbaus bestimmten! Wünsche, die über das eigene Wohlergehen hinaus dem Volke dienten. Aber persönliche Wünsche, die ich hier der persönlichen Motivation gleich stellen möchte. Frau Pauli definiert ihre Wünsche als politische Ziele! Damit hat sie den Medien etwas gegeben, was man heute werbewirksames Eigen-Marketing nennt! Ich möchte sie nicht direkt in eine Reihe mit den genannten Größen der Vergangenheit stellen, aber damit hat sie sicher mehr Profil gezeigt, als es ein Edmund Stoiber jemals in der Lage gewesen wäre, verbal zu formulieren! Hätte ja auch zu lange gedauert. Ich nehme an, Sie wissen worauf ich anspiele. Und jener Edmund Stoiber war ja schließlich CSU-Partei-Vorsitzender! Nun, er darf sich zukünftig im EU-Parlament profilieren! Wird sicher spannend!

Demokratie – ein tolles Schlagwort! Ein ebenfalls im Grundgesetz verankertes Grundrecht eines jeden Bürgers diese Staates. Aber ist es demokratisch zu nörgeln? Da mag man geteilter Meinung sein, aber seine Meinung zu äußern, ist ganz sicher demokratisch! So wie es demokratisch wäre, als Bürger über unsere Zukunft abstimmen zu dürfen! So geschehen in einigen europäischen Staaten, die bevorzugten, ihre Bürger dieses Rechtes nicht zu berauben, als es um die Teilnahme an der EU ging! Ich schreibe mal aus, was viele Bürger dachten, sich aber nicht trauten offen auszusprechen: Volksentscheid! Liebe Politiker dieses Landes! Ja, es gibt diesen Begriff und ja, einige Bürger kennen ihn und seine Bedeutung tatsächlich! Vielleicht sogar mehr, als euch lieb sein könnte! Die getroffenen Regelungen diesbezüglich sind jedenfalls nicht demokratisch zustande gekommen! Aber die Kosten hierfür müssen demokratisch von der Gemeinschaft getragen werden! Tja, und nun erklär´ mir mal bitte jemand, wie Herr oder Frau Müller das verstehen soll!

So verehrte Damen! Nun Ihr Lieblingsthema! Nein, nicht wer bringt den Müll raus, sondern Gleichberechtigung! In seiner unmittelbaren Bedeutung geht es ausschließlich um Rechte! Nicht wie Sie daheim bestimmt schon des Öfteren argumentiert haben, auch um Pflichten. „Gleiches Recht“! Aber für wen? Die Antwort ist so einfach wie anarchistisch: Für Alle! Aber schreiben Sie dies nie in einer Mail, sonst könnten Sie vom BND unter die Lupe genommen werden, wegen subversiver Gedanken! Gleiche Rechte für Deutsche und ausländische Mitbürger, in Arbeit und Gesellschaft! Gleiche Rechte für Politiker und Bürger (jetzt gerade schmerzen mich meine Worte weiter oben bezüglich der Pflichten sehr!). Gleiche Rechte für alle Bürger, gleich welchen Standes oder welcher Herkunft! Hoppla, wer ist denn eigentlich Bürger? Mann und Frau im Allgemeinen ganz sicher! Gehen wir zu den Spezielleren: Sind Politiker auch Bürger? Es belastet mich ein wenig, aber dieses Recht kann man ihnen nicht absprechen! Wobei der Umkehrschluss natürlich nicht zulässig ist: Bürger sind eben nicht auch Politiker! Ist doch klar! Sie sind im besten Falle politisch, wobei das nicht unbedingt gern gesehen wird, bei den Politikern. Also ist jeder Mensch, der einen deutschen Pass, eine deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, Bürger der BRD. Was im Umkehrschluss nun wieder nicht bedeutet, dass Menschen ohne deutschen Pass überhaupt keine Bürger oder gar Menschen sind! Sie sind es! Nur nicht in diesem Staat! Nun ja, abgesehen von den hoffentlich wenigen Staatenlosen, die aus humanistischen Gründen dennoch oder gerade deswegen Menschen sind! Manche Bürger dieses Staates verlassen ja auch unser wunderschönes Land, um Staatsbürger (Steuerzahler) eines anderen Landes zu werden. Liebe Grüße an Michael Schuhmacher und andere! Geehrter Herr Schuhmacher, Sie fielen mir sofort aufgrund ihres Bekanntheitsgrades ein! Aber zurück zur Gleichberechtigung! Meine Kinder haben z.B. auch einen deutschen Pass! Wird zum Zweck des Reisens ja vorgeschrieben! Damit sind sie auch Bürger und haben die gleichen Rechte! Na ja, zu Zeiten des kalten Krieges gab es eine Reihe von Witzen, die sich immer auf „Radio Eriwan“ bezogen: Im Prinzip haben sie die gleichen Rechte! Ein wesentliches Recht des Bürgers, das Wahlrecht, haben sie erst mit Vollendung ihres 18. Lebensjahres! Okay, dann leben wir das auch so in den Familien! Manchmal wird dies auch einfacher formuliert: „So lange Du Deine Füße unter …!“ Sie werden wissen, was ich meine. Hier gibt es also einen Widerspruch zwischen der gesetzlichen und der gesellschaftlichen Regelung! Hmm, ist das eigentlich erlaubt? Existieren Gesetze nicht zum Wohle der gesamten Gesellschaft? Aber das führt zu weit.

Zusammenfassend möchte ich erklären: Gleichberechtigung ist nicht gleichzusetzen mit Emanzipation! Aber sie ist ebenso wichtig! Auch wenn der E-Begriff in den Medien mehr Aufmerksamkeit erregt! Aber zu meiner eigenen Ehrenrettung möchte ich betonen, dass ich im Gegensatz zu einigen Promis nicht der Meinung bin, dass Frauen an den Herd gehören, oder ähnlich dumme Parolen dreschen mag! Gleicher Job, gleiches Einkommen! Viva la Merkel! Mein Spanisch reicht gerade so – hoffe ich.

Gleichberechtigung ist für mich ein emotional belastetes Thema! Sie werden es bereits gemerkt haben! Und ich weiß in diesem Falle wirklich nicht, wie ich meine persönliche Meinung weitestgehend heraushalten kann. Also tue ich das, was ich am besten kann. Ich spreche es offen aus: Es gibt sie nicht! Es gab sie nie! Und ich behaupte, es wird sie niemals geben! Aber ich möchte betonen: Leider!

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