Montag, 16. Februar 2009

Der Liebe wegen

Der Liebe wegen. Seltsame Pfade,
beschreite ich, niemals ganz gerade.
Ein Dschungel breitet sich,
für Dich und mich,
vor uns´ren Augen aus.
Manchmal ein Graus.

Der Liebe wegen, versuche ich,
ganz ich zu sein, auch ohne Dich!
Denn Offenheit und Lebenslust,
hält fern, den öden Alltagsfrust.
Die Freude der Minute,
erlaubt mir keine Schnute.

Der Liebe wegen, bin ich – nur ich!
Belügen mag ich niemals mich,
noch Menschen, die um mich herum.
Sei´n sie auch schlau, oder auch dumm.
Ein Lächeln hier, ein Späßchen dort,
ganz gleich an welchem fremden Ort.

Der Liebe wegen, werde ich seh´n,
was And´re im vorübergeh´n,
links liegen werden lassen.
All jene blinden Massen.
Der Weg nach vorn, auf neuen Wegen,
das ist mein Ziel, gar nicht verlegen.

Der Liebe wegen, bin ich das Schmunzeln!
Da mag so manche Stirn sich runzeln,
so mancher Mensch gar mag sich denken:
Wohin will der mich denn nun lenken?
Doch lenken – nein, das liegt mir fern!
Trifft es doch nicht des Pudels Kern.

Der Liebe wegen, bin ich bereit,
zu geben was den Mensch befreit.
Ihm Freude macht und lustig stimmt,
so gar nicht auf Hochglanz getrimmt!
So seht mich an, und seht es ein:
Wenn ihr nicht wollt, seid nicht allein!

Denn leben ist lustig, leben ist schön.
Wenn wir nur uns´ren Nächsten seh´n!
Geht auf ihn zu, macht einen Witz.
Ganz gleich ob Kneipe oder Ritz!
Seid gar nicht immer so verlegen!
- Der Liebe wegen!

1 Kommentar:

  1. Bullshit. Besonders der Part mit dem Lügen. Menschen belügen sich selbst und ihr Umgeld jeden einzelnen Tag. Mal mehr, mal weniger. Ein Mensch, der von sich behauptet, weder sich noch andere anzulügen, und ganz er selbst zu sein, fängt schon genau dort an ein Lügner zu sein. Ein Verleumder. Ein Wahrheitsverdreher. Fern der Realität. Vielleicht in seiner eigenen Welt lebend.

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